Klassifizierte Punktwolke
Messpunkte, getrennt nach Boden, Vegetation und weiteren vereinbarten Klassen. Die Grundlage für anschließende Auswertungen.
Für Wald, Gelände und Infrastruktur: Wir bringen Sie mit passenden Fachbüros für LiDAR-Aufnahmen per Drohne, Flugzeug oder Helikopter zusammen.
LiDAR erfasst Gelände und Objekte mit Laserimpulsen. Aus den Messungen entsteht eine dreidimensionale Punktwolke - als Grundlage für Geländemodelle, Bestandsaufnahmen und die Planung von Infrastruktur.
Durch Lücken zwischen Blättern und Ästen erreichen einzelne Laserpulse den Boden. So lassen sich auch unter Bewuchs Geländestrukturen erfassen. Wie vollständig das gelingt, hängt unter anderem von Vegetation, Jahreszeit und Flugplanung ab.
Ob Drohne, Flugzeug oder Helikopter: Die passende Lösung richtet sich nach Fläche, Zugänglichkeit und den benötigten Ergebnissen. Schildern Sie uns Ihre Aufgabe - wir helfen Ihnen, ein geeignetes Fachbüro zu finden.
Genauigkeit und Punktdichte werden für Ihr Projekt vereinbart. Entscheidend ist auch, wie viele verwertbare Bodenpunkte unter dem Bewuchs erfasst werden.
Von Geländemodellen im Wald bis zur Aufnahme von Leitungen und Infrastruktur.

Baumhöhen, Bestandsstrukturen und Geländemodelle für die Forstplanung. Ergänzende Bilddaten und Erhebungen vor Ort können weitere Merkmale liefern.

Geländeaufnahmen für die Planung von Straßen, Bahnstrecken und Leitungen. Mit Boden- und Vegetationsdaten entlang des Korridors.

Geländemodelle für Überflutungssimulationen, Hochwasserschutz und Renaturierungsplanung.

Abstände zwischen Leitungen und Vegetation prüfen, Freischnitt planen und Veränderungen bei wiederkehrenden Aufnahmen verfolgen.

Gelände- und Volumenänderungen an Halden, Abbauflächen und Böschungen erfassen und über mehrere Messungen vergleichen.

Geländestrukturen unter Wald sichtbar machen, etwa historische Wege, Wälle oder Siedlungsspuren.
Vereinbaren Sie mit dem Fachbüro, welche Daten und Auswertungen Sie für Ihre Arbeit benötigen.
Messpunkte, getrennt nach Boden, Vegetation und weiteren vereinbarten Klassen. Die Grundlage für anschließende Auswertungen.
Die Geländeoberfläche, aus klassifizierten Bodenpunkten abgeleitet. Für Planung, Geländeschnitte und Berechnungen.
Modelle mit Gebäuden und Vegetation sowie daraus abgeleitete Höhen über dem Gelände.
Zum Beispiel Vegetationsstrukturen oder Abstände entlang von Trassen. Welche Merkmale ausgewertet werden, legen Sie vorab fest.
Auswertungen von Volumen oder Veränderungen zwischen Messzeitpunkten, ergänzt durch Berichte und Tabellen.
Rohpunktwolke mit Vegetation
Klassifiziert: nur Bodenpunkte (DGM)
Die Angaben dienen der Orientierung. Die geforderte Lage- und Höhengenauigkeit wird für Ihr Projekt vereinbart.
| Verfahren | Genauigkeit | Typischer Einsatz | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|---|---|
| Drohnenvermessung | > 1 cm* | Gelände, Baustellen | Große Flächen | Wetter, Flugbetrieb |
| UAV-LiDAR | Projektabhängig | Wald, Trassen, Gelände | Bodenpunkte zwischen Bewuchs | Sichtlücken zum Boden nötig |
| Terrestrisches Laserscanning | mm-Bereich* | Gebäude, Anlagen | Hoher Detailgrad | Mehrere Standpunkte |
| SLAM / Mobile Mapping | cm-Bereich* | Innenräume, Bestände | Aufnahme in Bewegung | Drift, Kontrollbedarf |
| Photogrammetrie | > 1 cm* | Luftbilder, 3D-Modelle | Farbe und Textur | Sichtbare Oberflächen nötig |
| GNSS / Tachymeter | mm-cm* | Einzelpunkte, Absteckung | Gezielte Punktmessung | Flächen punktweise erfassen |
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* Abhängig von Messsystem, Aufnahmebedingungen und Auswertung. Drohnenvermessung ist der Oberbegriff; LiDAR und Photogrammetrie sind mögliche Aufnahmeverfahren.
Diese Preisrahmen dienen als Orientierung. Fläche, Punktdichte, Zugänglichkeit und gewünschte Auswertung bestimmen den Aufwand.
| Projektart | Preisspanne | Umfang |
|---|---|---|
| UAV-LiDAR bis 10 ha | 3.000 - 8.000 € | Wald, Gelände, Standard-Punktdichte |
| UAV-LiDAR 10-50 ha | 8.000 - 18.000 € | Hohe Punktdichte, Klassifikation |
| UAV-LiDAR 50-200 ha | 15.000 - 35.000 € | Mehrere Flugtage, Auswertung |
| Airborne-LiDAR (Flugzeug) | ab 25.000 € | Großflächig, regionale Abdeckung |
| Stromtrasse Monitoring | 15.000 - 60.000 € | Korridoraufnahme mit Vegetation |
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Netto-Preise, ohne MwSt. Das Fachbüro kalkuliert Ihr Angebot anhand der konkreten Anforderungen.
Wir vermitteln den Kontakt. Das beauftragte Fachbüro plant die Befliegung und liefert die vereinbarten Ergebnisse.
Sie nennen uns Projektort, Fläche und Ziel. Wir klären offene Fragen und sprechen passende LiDAR-Fachbüros an.
Das Fachbüro stimmt Messverfahren, Punktdichte und Zeitfenster mit Ihnen ab, kalkuliert das Angebot und prüft den Flugbetrieb.
Drohne, Flugzeug oder Helikopter erfasst das Gebiet. Referenz- und Kontrollmessungen unterstützen die Prüfung der Daten.
Das Fachbüro bereitet die Punktwolke auf und erstellt die vereinbarten Geländemodelle, Analysen und Datenexporte.
Für den Anfang reichen Projektort, Aufgabe und gewünschter Zeitraum. Weitere Angaben klären wir gemeinsam.
Wenn Sie bereits Pläne, eine Flächenabgrenzung oder Vorgaben zu den Ergebnissen haben, können Sie diese für die Anfrage bereithalten.
Sie müssen noch nicht alle Details kennen. Wir melden uns persönlich und besprechen die nächsten Schritte.
Projekt anfragenLernen Sie Leistungen und Schwerpunkte der Anbieter kennen. Oder schildern Sie uns Ihr Projekt - wir helfen Ihnen bei der Auswahl.
Das ausführende Fachbüro prüft die Voraussetzungen am Einsatzort und koordiniert den Flugbetrieb.
In der offenen Kategorie ist keine vorherige Betriebsgenehmigung erforderlich, wenn deren Bedingungen eingehalten werden. Für Einsätze außerhalb dieses Rahmens kommt die spezielle Kategorie infrage, in der in der Regel eine Betriebsgenehmigung oder bei anwendbaren Standardszenarien eine Erklärung nötig ist.
Bei Aufnahmen mit Flugzeug oder Helikopter plant der ausführende Luftfahrtbetrieb den Einsatz. Das Fachbüro stimmt mit Ihnen außerdem die benötigten Unterlagen, Zugangsmöglichkeiten und Besonderheiten der Fläche ab.
Für bestimmte Einsatzorte können zusätzliche Vorgaben gelten. Nennen Sie dem Fachbüro die genaue Lage der Fläche und Besonderheiten vor Ort, etwa angrenzende Verkehrswege oder einen laufenden Baustellenbetrieb. Stimmen Sie auch Zutritt und Start- und Landeflächen ab.
Weitere Informationen: EASA und Digitale Plattform Unbemannte Luftfahrt (dipul).
Photogrammetrie berechnet Geometrie aus überlappenden Bildern sichtbarer Oberflächen. LiDAR misst Entfernungen mit Laserimpulsen und kann Bodenpunkte durch Lücken im Bewuchs erfassen. Für Orthofotos werden Kameraaufnahmen benötigt; beide Verfahren lassen sich kombinieren.
Die Preisrahmen auf dieser Seite reichen bei kleineren UAV-Projekten von etwa 3.000 bis 8.000 Euro. Größere Flächen, Trassen und Aufnahmen mit Flugzeugen erfordern eine eigene Kalkulation. Entscheidend sind Fläche, Punktdichte, Flugplanung und die vereinbarten Auswertungen.
Die erreichbare Lage- und Höhengenauigkeit hängt von Sensor, Positionierung, Flughöhe, Gelände und Auswertung ab. Vereinbaren Sie die Anforderungen vor der Beauftragung und lassen Sie die Ergebnisse anhand unabhängiger Kontrollpunkte prüfen. Punktdichte und Genauigkeit sind unterschiedliche Qualitätsmerkmale.
Das hängt von Fläche, Fluggerät, Punktdichte und Zugänglichkeit ab. Zur Befliegung kommen Vorbereitung, gegebenenfalls Freigaben sowie die Datenaufbereitung und Klassifikation. Das Fachbüro nennt Ihnen im Angebot den Zeitrahmen für Aufnahme und Lieferung.
Das Fachbüro wählt ein geeignetes Wetterfenster für Flug und Messung. Bewölkung ist bei der aktiven Lasermessung weniger entscheidend als bei Kameraaufnahmen. Wind, Niederschlag und eingeschränkte Sicht können den Einsatz und die Datenqualität begrenzen.
Typisch sind klassifizierte Punktwolken, digitale Geländemodelle, Oberflächenmodelle und Höhenlinien. Je nach Aufgabe kommen Vegetationsanalysen, Abstandsprüfungen oder Volumenberechnungen hinzu. Die gewünschten Formate und Auswertungen werden vorab vereinbart.
Punktdichte beschreibt die Zahl der Messpunkte pro Quadratmeter. Für ein Geländemodell unter Wald ist besonders die tatsächlich erreichte Bodenpunktdichte wichtig. Die passende Dichte hängt von Bewuchs, Gelände und den gesuchten Details ab und wird mit dem Fachbüro festgelegt.
Laserimpulse können durch Lücken zwischen Blättern und Ästen bis zum Boden gelangen. Sie durchdringen keine geschlossenen Baumstämme oder dichten Blattflächen. Bei dichtem Unterwuchs können Bodenpunkte fehlen; eine Aufnahme im laubfreien Zustand kann helfen.
Die Anforderungen richten sich nach Fluggerät, Einsatzort und Betriebskategorie. Eine Drohne mit LiDAR-Sensor gehört nicht allein wegen des Sensors in die spezielle Kategorie. Das ausführende Fachbüro beziehungsweise der Luftfahrtbetrieb muss die für den Einsatz erforderlichen Nachweise und Genehmigungen sicherstellen.
LiDAR ergänzt Erhebungen vor Ort, etwa durch flächige Informationen zu Gelände, Baumhöhen und Bestandsstruktur. Für Merkmale wie Baumart, Zustand und Holzqualität können zusätzliche Bilddaten und Untersuchungen im Bestand erforderlich bleiben.
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