Orthofoto
Ein maßstabsgetreues Luftbild als Grundlage für GIS, Bestandspläne und Dokumentation.
Für Baustellen, Gelände und Infrastruktur: Wir bringen Sie mit passenden Fachbüros für Photogrammetrie und LiDAR zusammen. Bundesweit und passend zu Ihrer Aufgabe.
Eine Drohne erfasst Ihr Gelände mit einer Kamera oder einem Laserscanner. Daraus entstehen maßstabsgetreue Luftbilder, Punktwolken und Geländemodelle - etwa als Grundlage für Planung, Bauabrechnung oder Dokumentation.
Photogrammetrie eignet sich für sichtbare Oberflächen und detailreiche Luftbilder. LiDAR hilft besonders dort, wo Bodenpunkte zwischen Vegetation erfasst werden müssen.
Sie müssen das Verfahren noch nicht festlegen. Beschreiben Sie uns, was Sie mit den Daten vorhaben. Wir helfen Ihnen, ein passendes Fachbüro zu finden.
Genauigkeit: > 1 cm. Die Anforderungen an Lage und Höhe stimmen Sie mit dem Fachbüro ab.
Sechs typische Anwendungen aus der Praxis - von der Baustelle bis zur Denkmalpflege.

Massenbilanzen, Baufortschrittsdokumentation, Soll-Ist-Vergleich bei Aushub und Schüttung. Wöchentliche Befliegungen möglich.

Bestandsaufnahme für Planung neuer Straßen, Bahnstrecken, Leitungen und Kabeltrassen. Längliche Korridore effizient erfasst.

Waldinventur, Schadenskartierung nach Sturm oder Borkenkäfer, Ernteplanung und Biomasseabschätzung.

Bestandsdokumentation von Werksgeländen, Lagerflächen, Tanks und Industriekomplexen. Kombinierbar mit Thermografie.

Volumenberechnung von Halden, Kiesgruben, Deponien und Steinbrüchen. Regelmäßige Mengenermittlung über Zeit.

Nicht-invasive Dokumentation historischer Stätten, archäologischer Grabungen und Bauwerke für Planung und Erhalt.
Legen Sie mit dem Fachbüro fest, welche Daten, Auswertungen und Dateiformate Sie benötigen.
Ein maßstabsgetreues Luftbild als Grundlage für GIS, Bestandspläne und Dokumentation.
Dreidimensionale Messpunkte für Auswertung, Planung und weitere Modellierung.
Ein DGM bildet den Boden ab. Ein DOM zeigt auch Gebäude und Vegetation.
Lagepläne, Schnitte oder CAD- und BIM-Modelle - als gesondert vereinbarte Auswertung.
Berechnungen und Berichte für Aushub, Schüttungen, Halden oder wiederkehrende Vergleiche.
Rohpunktwolke mit Vegetation
Klassifiziert: nur Bodenpunkte (DGM)
Die Angaben dienen der Orientierung. Die geforderte Lage- und Höhengenauigkeit wird für Ihr Projekt vereinbart.
| Verfahren | Genauigkeit | Typischer Einsatz | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|---|---|
| Drohnenvermessung | > 1 cm* | Gelände, Baustellen | Große Flächen | Wetter, Flugbetrieb |
| UAV-LiDAR | Projektabhängig | Wald, Trassen, Gelände | Bodenpunkte zwischen Bewuchs | Sichtlücken zum Boden nötig |
| Terrestrisches Laserscanning | mm-Bereich* | Gebäude, Anlagen | Hoher Detailgrad | Mehrere Standpunkte |
| SLAM / Mobile Mapping | cm-Bereich* | Innenräume, Bestände | Aufnahme in Bewegung | Drift, Kontrollbedarf |
| Photogrammetrie | > 1 cm* | Luftbilder, 3D-Modelle | Farbe und Textur | Sichtbare Oberflächen nötig |
| GNSS / Tachymeter | mm-cm* | Einzelpunkte, Absteckung | Gezielte Punktmessung | Flächen punktweise erfassen |
Seitlich wischen, um die ganze Tabelle zu sehen.
* Abhängig von Messsystem, Aufnahmebedingungen und Auswertung. Drohnenvermessung ist der Oberbegriff; LiDAR und Photogrammetrie sind mögliche Aufnahmeverfahren.
Diese Preisrahmen dienen als Orientierung. Fläche, Zugänglichkeit, Genauigkeit und Auswertung bestimmen den Aufwand.
| Projektart | Preisspanne | Umfang |
|---|---|---|
| Kleine Fläche bis 1 ha | 1.000 - 3.500 € | Einfaches Aufmaß, wenig Passpunkte |
| Baustelle 1-5 ha | 1.500 - 5.000 € | Regelmäßige Befliegung, Volumen |
| Mittelfläche 5-20 ha | 3.000 - 15.000 € | DGM, Orthofoto, Passpunkte |
| Großfläche 20-100 ha | 8.000 - 20.000 € | Mehrere Flugtage, RTK |
| Korridor über 5 km | 5.000 - 20.000 € | Bahn, Straße, Pipeline |
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Netto-Preise, ohne MwSt. Exakte Angebote vom jeweiligen Fachbüro nach Anfrage. Ausführlicher Kosten-Artikel →
Wir vermitteln den Kontakt. Die Vermessung übernimmt das von Ihnen beauftragte Fachbüro.
Sie nennen uns Ort, Fläche und Ziel. Wir klären offene Fragen und sprechen passende Fachbüros an.
Sie stimmen die Leistungen mit dem Fachbüro ab. Es kalkuliert das Angebot und prüft die Voraussetzungen für den Flug.
Das beauftragte Fachbüro erfasst das Gelände und misst die vereinbarten Referenz- und Kontrollpunkte ein.
Sie erhalten die vereinbarten Daten und Auswertungen in den Formaten, die Sie für Ihre Arbeit benötigen.
Für den Anfang reichen Projektort, Aufgabe und gewünschter Zeitraum. Weitere Angaben klären wir gemeinsam.
Wenn Sie bereits Pläne, eine Flächenabgrenzung oder Vorgaben zu den Ergebnissen haben, können Sie diese für die Anfrage bereithalten.
Sie müssen noch nicht alle Details kennen. Wir melden uns persönlich und besprechen die nächsten Schritte.
Projekt anfragenLernen Sie Leistungen und Schwerpunkte der Anbieter kennen. Oder schildern Sie uns Ihr Projekt - wir helfen Ihnen bei der Auswahl.
Das ausführende Fachbüro prüft den Einsatzort und die Voraussetzungen für die Befliegung.
In der offenen Kategorie ist keine vorherige Betriebsgenehmigung erforderlich, wenn deren Bedingungen eingehalten werden. Für Einsätze außerhalb dieses Rahmens kommt die spezielle Kategorie infrage, in der in der Regel eine Betriebsgenehmigung oder bei anwendbaren Standardszenarien eine Erklärung nötig ist.
Für bestimmte Einsatzorte können zusätzliche Vorgaben gelten. Nennen Sie dem Fachbüro die genaue Lage der Fläche und Besonderheiten vor Ort, etwa angrenzende Verkehrswege oder einen laufenden Baustellenbetrieb. Stimmen Sie auch Zutritt und Start- und Landeflächen ab.
Weitere Informationen: EASA und Digitale Plattform Unbemannte Luftfahrt (dipul).
Eine pauschale Genauigkeit lässt sich nicht zusagen. Sie hängt unter anderem von Sensor, Flughöhe, Gelände, Referenzierung und Auswertung ab. Vereinbaren Sie die benötigte Lage- und Höhengenauigkeit mit dem Fachbüro und lassen Sie die Ergebnisse anhand unabhängiger Kontrollpunkte prüfen.
Praxiswerte reichen von rund 1.000 Euro für kleine Aufmaße bis etwa 20.000 Euro für größere Flächen oder Korridore. Details in der Preistabelle oben sowie im Kosten-Artikel.
Ein fester Hektarpreis bildet den Aufwand oft nicht vollständig ab. Flugplanung, Anfahrt, Kontrollpunkte und Auswertung verursachen Aufwand, der nicht proportional zur Fläche wächst. Für ein Angebot sind deshalb neben der Fläche vor allem das gewünschte Ergebnis und die Genauigkeitsanforderung entscheidend.
Die Befliegung selbst dauert je nach Fläche 1-6 Stunden. Ein Flugtag deckt typisch 20-100 Hektar ab. Die Datenauswertung nimmt weitere 1-5 Werktage in Anspruch, abhängig von Bildmenge, gewünschter Genauigkeit und Datenprodukt.
Welche Nachweise erforderlich sind, hängt von Drohne und Betriebskategorie ab. In der offenen Kategorie richten sich die Anforderungen nach der jeweiligen Unterkategorie; in der speziellen Kategorie nach den geltenden Betriebsbedingungen. Lassen Sie sich vom ausführenden Fachbüro bestätigen, dass die erforderlichen Nachweise für Ihren Einsatz vorliegen.
Drohnen eignen sich besonders für flächige Bestandsaufnahmen. Für einzelne Punkte, Absteckungen oder verdeckte Details können GNSS, Tachymeter oder Laserscanning sinnvoller sein. Häufig werden mehrere Verfahren kombiniert.
Das hängt vom Einsatzort, der Drohne und der Flugplanung ab. In der offenen Kategorie ist keine vorherige Betriebsgenehmigung nötig, wenn ihre Bedingungen erfüllt sind. Zusätzliche Vorgaben am Einsatzort bleiben zu prüfen. In der speziellen Kategorie ist in der Regel eine Betriebsgenehmigung oder bei anwendbaren Standardszenarien eine Erklärung erforderlich.
Typisch sind Orthofotos (entzerrte Luftbilder), 3D-Punktwolken, digitale Geländemodelle (DGM/DOM), Volumenberechnungen, Konturlinien und CAD-/BIM-kompatible Exporte in DWG, DXF, IFC oder LAS/LAZ.
Photogrammetrie berechnet Geometrie aus überlappenden Bildern sichtbarer Oberflächen. LiDAR misst Entfernungen mit Laserpulsen und kann Bodenpunkte durch Lücken im Bewuchs erfassen. Unter vollständig geschlossenem Bewuchs bleibt auch LiDAR begrenzt. Das Fachbüro wählt das Verfahren nach Aufgabenstellung und Gelände.
Eine Befliegung in der Stadt kann möglich sein. Entscheidend sind die Drohne, Abstände, Betriebskategorie und die örtlichen Vorgaben. Das Fachbüro prüft, welche Freigaben oder Genehmigungen erforderlich sind.
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