Drohnenvermessung für Ihr Projekt.

Für Baustellen, Gelände und Infrastruktur: Wir bringen Sie mit passenden Fachbüros für Photogrammetrie und LiDAR zusammen. Bundesweit und passend zu Ihrer Aufgabe.

Vermessung aus der Luft

Flächen erfassen. Mit den Daten weiterarbeiten

Eine Drohne erfasst Ihr Gelände mit einer Kamera oder einem Laserscanner. Daraus entstehen maßstabsgetreue Luftbilder, Punktwolken und Geländemodelle - etwa als Grundlage für Planung, Bauabrechnung oder Dokumentation.

Photogrammetrie eignet sich für sichtbare Oberflächen und detailreiche Luftbilder. LiDAR hilft besonders dort, wo Bodenpunkte zwischen Vegetation erfasst werden müssen.

Sie müssen das Verfahren noch nicht festlegen. Beschreiben Sie uns, was Sie mit den Daten vorhaben. Wir helfen Ihnen, ein passendes Fachbüro zu finden.

Genauigkeit: > 1 cm. Die Anforderungen an Lage und Höhe stimmen Sie mit dem Fachbüro ab.

DJI Matrice 300 mit LiDAR-Sensor im Flug über Gelände - professionelle UAV-Vermessung
Drohnenvermessung in der Praxis: DJI M300 mit LiDAR-Sensor im Einsatz.
Einsatzgebiete

Wofür Drohnenvermessung eingesetzt wird

Sechs typische Anwendungen aus der Praxis - von der Baustelle bis zur Denkmalpflege.

Volumenberechnung aus Drohnen-Punktwolke: Erdbauprojekt mit Haufen-Analyse

Baustellen & Volumen

Massenbilanzen, Baufortschrittsdokumentation, Soll-Ist-Vergleich bei Aushub und Schüttung. Wöchentliche Befliegungen möglich.

Korridoraufnahme per Drohnen-Photogrammetrie: 3D-Modell einer Trasse aus Vermessungssoftware

Straßen & Trassen

Bestandsaufnahme für Planung neuer Straßen, Bahnstrecken, Leitungen und Kabeltrassen. Längliche Korridore effizient erfasst.

Waldanalyse aus Drohnen-LiDAR: Bestandsvisualisierung mit Baumhöhen und Kronenstruktur

Forst & Landwirtschaft

Waldinventur, Schadenskartierung nach Sturm oder Borkenkäfer, Ernteplanung und Biomasseabschätzung.

Senkrechtaufnahme einer Industrieanlage aus der Luft - Bestandsdokumentation per Drohne

Industrieanlagen

Bestandsdokumentation von Werksgeländen, Lagerflächen, Tanks und Industriekomplexen. Kombinierbar mit Thermografie.

Volumenberechnung in 3D-Sicht: Haldenvermessung per Drohnen-Punktwolke

Bergbau & Deponien

Volumenberechnung von Halden, Kiesgruben, Deponien und Steinbrüchen. Regelmäßige Mengenermittlung über Zeit.

Orthofoto aus der Luft: Senkrechtaufnahme für Dokumentation und Planung

Denkmalpflege & Archäologie

Nicht-invasive Dokumentation historischer Stätten, archäologischer Grabungen und Bauwerke für Planung und Erhalt.

Ergebnisse & Datenformate

Die Ergebnisse für Ihre Planung

Legen Sie mit dem Fachbüro fest, welche Daten, Auswertungen und Dateiformate Sie benötigen.

GeoTIFF

Orthofoto

Ein maßstabsgetreues Luftbild als Grundlage für GIS, Bestandspläne und Dokumentation.

LAS · LAZ · E57

3D-Punktwolke

Dreidimensionale Messpunkte für Auswertung, Planung und weitere Modellierung.

GeoTIFF · TIN

Gelände- & Oberflächenmodell

Ein DGM bildet den Boden ab. Ein DOM zeigt auch Gebäude und Vegetation.

DWG · DXF · IFC

Pläne & 3D-Modelle

Lagepläne, Schnitte oder CAD- und BIM-Modelle - als gesondert vereinbarte Auswertung.

PDF · XLSX

Volumen & Mengen

Berechnungen und Berichte für Aushub, Schüttungen, Halden oder wiederkehrende Vergleiche.

LiDAR-Punktwolke unklassifiziert: Waldgebiet mit Bäumen und Vegetation Rohpunktwolke mit Vegetation
LiDAR-Punktwolke klassifiziert: Waldgebiet reduziert auf Bodenpunkte für Geländemodell Klassifiziert: nur Bodenpunkte (DGM)
Was Klassifikation bedeutet: Aus der LiDAR-Rohpunktwolke (links) werden die Bodenpunkte herausgefiltert (rechts). Das Ergebnis ist das digitale Geländemodell unter dem Bewuchs.
Verfahrensvergleich

Verfahren nach Aufgabe auswählen

Die Angaben dienen der Orientierung. Die geforderte Lage- und Höhengenauigkeit wird für Ihr Projekt vereinbart.

Verfahren Genauigkeit Typischer Einsatz Stärke Schwäche
Drohnenvermessung > 1 cm* Gelände, Baustellen Große Flächen Wetter, Flugbetrieb
UAV-LiDAR Projektabhängig Wald, Trassen, Gelände Bodenpunkte zwischen Bewuchs Sichtlücken zum Boden nötig
Terrestrisches Laserscanning mm-Bereich* Gebäude, Anlagen Hoher Detailgrad Mehrere Standpunkte
SLAM / Mobile Mapping cm-Bereich* Innenräume, Bestände Aufnahme in Bewegung Drift, Kontrollbedarf
Photogrammetrie > 1 cm* Luftbilder, 3D-Modelle Farbe und Textur Sichtbare Oberflächen nötig
GNSS / Tachymeter mm-cm* Einzelpunkte, Absteckung Gezielte Punktmessung Flächen punktweise erfassen

Seitlich wischen, um die ganze Tabelle zu sehen.

* Abhängig von Messsystem, Aufnahmebedingungen und Auswertung. Drohnenvermessung ist der Oberbegriff; LiDAR und Photogrammetrie sind mögliche Aufnahmeverfahren.

Was es kostet

Was kostet eine Drohnenvermessung?

Diese Preisrahmen dienen als Orientierung. Fläche, Zugänglichkeit, Genauigkeit und Auswertung bestimmen den Aufwand.

Projektart Preisspanne Umfang
Kleine Fläche bis 1 ha 1.000 - 3.500 € Einfaches Aufmaß, wenig Passpunkte
Baustelle 1-5 ha 1.500 - 5.000 € Regelmäßige Befliegung, Volumen
Mittelfläche 5-20 ha 3.000 - 15.000 € DGM, Orthofoto, Passpunkte
Großfläche 20-100 ha 8.000 - 20.000 € Mehrere Flugtage, RTK
Korridor über 5 km 5.000 - 20.000 € Bahn, Straße, Pipeline

Seitlich wischen, um die ganze Tabelle zu sehen.

Netto-Preise, ohne MwSt. Exakte Angebote vom jeweiligen Fachbüro nach Anfrage. Ausführlicher Kosten-Artikel →

So läuft ein Projekt ab

Von Ihrer Anfrage bis zu den Ergebnissen

Wir vermitteln den Kontakt. Die Vermessung übernimmt das von Ihnen beauftragte Fachbüro.

Projekt beschreiben

Sie nennen uns Ort, Fläche und Ziel. Wir klären offene Fragen und sprechen passende Fachbüros an.

Angebot & Flugplanung

Sie stimmen die Leistungen mit dem Fachbüro ab. Es kalkuliert das Angebot und prüft die Voraussetzungen für den Flug.

Befliegung vor Ort

Das beauftragte Fachbüro erfasst das Gelände und misst die vereinbarten Referenz- und Kontrollpunkte ein.

Ergebnisse erhalten

Sie erhalten die vereinbarten Daten und Auswertungen in den Formaten, die Sie für Ihre Arbeit benötigen.

Ihre Projektanfrage

Was möchten Sie vermessen lassen?

Für den Anfang reichen Projektort, Aufgabe und gewünschter Zeitraum. Weitere Angaben klären wir gemeinsam.

Diese Angaben helfen bei der Vorbereitung

Wenn Sie bereits Pläne, eine Flächenabgrenzung oder Vorgaben zu den Ergebnissen haben, können Sie diese für die Anfrage bereithalten.

  • Firma und Ansprechpartner
  • E-Mail und Telefonnummer
  • Projektnummer (falls vorhanden)
  • Zeitfenster für die Datenaufnahme
  • Wunschtermin für die Ergebnisse
  • Anfrage für ein bereits erhaltenes Projekt?
  • Größe der zu befliegenden Fläche (in Hektar)
  • Standort oder Adresse
  • Upload von KML, KMZ, CAD, XML oder PDF
  • Wiederkehrende Befliegung? (Ja/Nein)
  • Turnus: wöchentlich, zweiwöchentlich, monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich
  • Orthofoto
  • Volumenermittlung und Bericht
  • Klassifizierte Punktwolke (Bodenpunkte)
  • Lage- und Höhenplan
  • Digitales Geländemodell (DGM)
  • Zweck: Lageplan, Massen, Querprofile, Sonstiges
  • Photogrammetrie, LiDAR oder beides
  • Referenzsystem Lage (z. B. EPSG 25832)
  • Referenzsystem Höhe (z. B. EPSG 7837)
  • Erwartete Genauigkeit Lage
  • Erwartete Genauigkeit Höhe
  • Sind Kontrollpunkte vorhanden?
  • Sind die Kontrollpunkte markiert?
  • Art der Markierung (Farbspray, Luftbildplatten, Sonstige)
  • Erwartete Punktdichte LiDAR (0-500 Punkte/m²)
  • Erwartete Auflösung Orthofoto (1-10 cm pro Pixel)
  • Genehmigung des Grundstückseigentümers vorhanden?
  • Weitere Informationen zum Projekt
  • Upload zusätzlicher Dokumente (Genehmigungen, Pläne)
Aus unserem Netzwerk

Fachbüros für Ihre Drohnenvermessung

Lernen Sie Leistungen und Schwerpunkte der Anbieter kennen. Oder schildern Sie uns Ihr Projekt - wir helfen Ihnen bei der Auswahl.

Alle Fachbüros ansehen →

Flugplanung & Genehmigungen

Wer klärt Flugfreigaben und Genehmigungen?

Das ausführende Fachbüro prüft den Einsatzort und die Voraussetzungen für die Befliegung.

In der offenen Kategorie ist keine vorherige Betriebsgenehmigung erforderlich, wenn deren Bedingungen eingehalten werden. Für Einsätze außerhalb dieses Rahmens kommt die spezielle Kategorie infrage, in der in der Regel eine Betriebsgenehmigung oder bei anwendbaren Standardszenarien eine Erklärung nötig ist.

Für bestimmte Einsatzorte können zusätzliche Vorgaben gelten. Nennen Sie dem Fachbüro die genaue Lage der Fläche und Besonderheiten vor Ort, etwa angrenzende Verkehrswege oder einen laufenden Baustellenbetrieb. Stimmen Sie auch Zutritt und Start- und Landeflächen ab.

Weitere Informationen: EASA und Digitale Plattform Unbemannte Luftfahrt (dipul).

Häufige Fragen

Was Sie vor der Beauftragung wissen sollten

Eine pauschale Genauigkeit lässt sich nicht zusagen. Sie hängt unter anderem von Sensor, Flughöhe, Gelände, Referenzierung und Auswertung ab. Vereinbaren Sie die benötigte Lage- und Höhengenauigkeit mit dem Fachbüro und lassen Sie die Ergebnisse anhand unabhängiger Kontrollpunkte prüfen.

Praxiswerte reichen von rund 1.000 Euro für kleine Aufmaße bis etwa 20.000 Euro für größere Flächen oder Korridore. Details in der Preistabelle oben sowie im Kosten-Artikel.

Ein fester Hektarpreis bildet den Aufwand oft nicht vollständig ab. Flugplanung, Anfahrt, Kontrollpunkte und Auswertung verursachen Aufwand, der nicht proportional zur Fläche wächst. Für ein Angebot sind deshalb neben der Fläche vor allem das gewünschte Ergebnis und die Genauigkeitsanforderung entscheidend.

Die Befliegung selbst dauert je nach Fläche 1-6 Stunden. Ein Flugtag deckt typisch 20-100 Hektar ab. Die Datenauswertung nimmt weitere 1-5 Werktage in Anspruch, abhängig von Bildmenge, gewünschter Genauigkeit und Datenprodukt.

Welche Nachweise erforderlich sind, hängt von Drohne und Betriebskategorie ab. In der offenen Kategorie richten sich die Anforderungen nach der jeweiligen Unterkategorie; in der speziellen Kategorie nach den geltenden Betriebsbedingungen. Lassen Sie sich vom ausführenden Fachbüro bestätigen, dass die erforderlichen Nachweise für Ihren Einsatz vorliegen.

Drohnen eignen sich besonders für flächige Bestandsaufnahmen. Für einzelne Punkte, Absteckungen oder verdeckte Details können GNSS, Tachymeter oder Laserscanning sinnvoller sein. Häufig werden mehrere Verfahren kombiniert.

Das hängt vom Einsatzort, der Drohne und der Flugplanung ab. In der offenen Kategorie ist keine vorherige Betriebsgenehmigung nötig, wenn ihre Bedingungen erfüllt sind. Zusätzliche Vorgaben am Einsatzort bleiben zu prüfen. In der speziellen Kategorie ist in der Regel eine Betriebsgenehmigung oder bei anwendbaren Standardszenarien eine Erklärung erforderlich.

Typisch sind Orthofotos (entzerrte Luftbilder), 3D-Punktwolken, digitale Geländemodelle (DGM/DOM), Volumenberechnungen, Konturlinien und CAD-/BIM-kompatible Exporte in DWG, DXF, IFC oder LAS/LAZ.

Photogrammetrie berechnet Geometrie aus überlappenden Bildern sichtbarer Oberflächen. LiDAR misst Entfernungen mit Laserpulsen und kann Bodenpunkte durch Lücken im Bewuchs erfassen. Unter vollständig geschlossenem Bewuchs bleibt auch LiDAR begrenzt. Das Fachbüro wählt das Verfahren nach Aufgabenstellung und Gelände.

Eine Befliegung in der Stadt kann möglich sein. Entscheidend sind die Drohne, Abstände, Betriebskategorie und die örtlichen Vorgaben. Das Fachbüro prüft, welche Freigaben oder Genehmigungen erforderlich sind.

Glossar

Fachbegriffe rund um Drohnenvermessung

Die wichtigsten Begriffe aus der Praxis.

GSD
Ground Sample Distance - die Größe eines Bildpixels auf dem Boden. 1-3 cm bei UAV-Flügen auf 50-100 m Höhe.
Orthofoto
Entzerrtes, maßstabsgetreues Luftbild. Grundlage für GIS und Planung.
Passpunkt
Vermessener Bodenpunkt zur Referenzierung der Daten. Unabhängige Kontrollpunkte dienen zusätzlich der Prüfung der Genauigkeit.
Punktwolke
Sammlung von 3D-Koordinaten. Typische Formate: LAS, LAZ, E57.
DGM / DOM
Digitales Geländemodell ohne Bewuchs vs. digitales Oberflächenmodell mit Bauwerken und Vegetation.
RTK / PPK
Real-Time Kinematic bzw. Post-Processing Kinematic. Verfahren für Zentimeter-genaue GNSS-Positionierung.
Kategorie A1-A3
Unterkategorien der offenen Betriebskategorie. Die Anforderungen hängen unter anderem von Drohne und Abstand zu unbeteiligten Personen ab.
Offene / spezielle Kategorie
Rechtlicher Rahmen nach EU-Drohnenverordnung. Spezielle Kategorie für komplexere Einsätze nötig.