Klassische Vermessung für Ihr Projekt.

Für Bestandsaufnahmen, Absteckungen und Kontrollmessungen: Wir bringen Sie mit passenden Fachbüros für Vermessung mit GNSS, Tachymeter und Nivelliergerät zusammen.

GNSS, Tachymeter & Nivellement

Punkte, Höhen und Bauachsen zuverlässig bestimmen

Klassische Vermessung erfasst gezielt Punkte und Höhen. GNSS-Empfänger nutzen Satellitensignale, Tachymeter messen Winkel und Entfernungen. Beim Nivellement werden Höhenunterschiede zwischen Punkten bestimmt.

Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Bestandspläne, die Absteckung von Bauwerken und die Kontrolle von Veränderungen. Referenz- und Kontrollpunkte ergänzen außerdem Drohnenaufnahmen und Laserscans.

Benötigen Sie ein Grundstücksaufmaß, eine Absteckung oder Messpunkte für eine Befliegung? Schildern Sie uns Ihr Vorhaben. Wir helfen Ihnen, ein Fachbüro mit der passenden Erfahrung zu finden.

Messverfahren und Genauigkeit richten sich nach Ihrer Aufgabe. Lage- und Höhenanforderungen, das Bezugssystem und die Prüfung der Ergebnisse werden vorab vereinbart.

Zwei Vermesser messen mit GNSS-Empfänger einen Passpunkt ein
Ein GNSS-Empfänger misst Referenzpunkte für eine Drohnenbefliegung ein.
Einsatzgebiete

Wofür klassische Vermessung eingesetzt wird

Messdaten für Planung, Bauausführung und die Kontrolle von Veränderungen.

GNSS-Einmessung eines Passpunkts für UAV-Befliegung

Passpunkte & Referenzmessungen

Vermessene Punkte für Drohnenaufnahmen und Laserscans. Sie unterstützen den Anschluss an ein Koordinatensystem und die unabhängige Prüfung der Daten.

GNSS-Schrägmessung an einem Gebäude

Bestandsaufnahme & Absteckung

Grundstücke und Bauwerke aufnehmen oder geplante Achsen und Gebäudepunkte in die Örtlichkeit übertragen. Für Planung und Bauausführung.

Luftbild als Grundlage für Grenzfeststellung

Kataster & Grundstücksgrenzen

Grenzvermessungen und Grundstücksteilungen erfordern die zuständige beziehungsweise befugte Vermessungsstelle. Die Zuständigkeit richtet sich nach dem Bundesland.

Präzisionsmessung für Monitoring eines Bauwerks

Monitoring & Kontrollmessungen

Wiederkehrende Messungen an Bauwerken, Gelände und Infrastruktur. Messaufbau, Genauigkeit und Zeitabstände werden auf die erwarteten Veränderungen abgestimmt.

Ergebnisse & Datenformate

Die Ergebnisse Ihrer Vermessung

Vereinbaren Sie vorab, welche Messdaten, Pläne und Nachweise Sie für Ihre Arbeit benötigen.

TXT · CSV · XLSX

Koordinatenliste

Punktnummern, Lagekoordinaten, Höhen und vereinbarte Beschreibungen. Koordinaten- und Höhensystem werden eindeutig angegeben.

PDF

Mess- & Kontrollprotokoll

Dokumentation der Messung und der vereinbarten Qualitätsprüfungen. Für die Nachvollziehbarkeit und weitere Verwendung der Ergebnisse.

DWG · DXF · PDF

Bestands- & Lageplan

Zeichnerische Darstellung der aufgenommenen Objekte, Punkte und Höhen. Inhalt, Maßstab und Verwendungszweck werden vorab festgelegt.

DWG · DXF · PDF

Höhen- & Querprofile

Schnitte durch Gelände oder Bauwerke. Zum Beispiel für Trassenplanung, Böschungen und den Vergleich mehrerer Messzeitpunkte.

PDF · CSV · XLSX

Absteckung & Monitoring

Nachweise zu übertragenen Punkten oder Auswertungen wiederkehrender Messungen. Art und Umfang richten sich nach Ihrem Projekt.

Verfahrensvergleich

Verfahren nach Aufgabe auswählen

Die Angaben dienen der Orientierung. Die geforderte Lage- und Höhengenauigkeit wird für Ihr Projekt vereinbart.

Verfahren Genauigkeit Typischer Einsatz Stärke Schwäche
Drohnenvermessung > 1 cm* Gelände, Baustellen Große Flächen Wetter, Flugbetrieb
UAV-LiDAR Projektabhängig Wald, Trassen, Gelände Bodenpunkte zwischen Bewuchs Sichtlücken zum Boden nötig
Terrestrisches Laserscanning mm-Bereich* Gebäude, Anlagen Hoher Detailgrad Mehrere Standpunkte
SLAM / Mobile Mapping cm-Bereich* Innenräume, Bestände Aufnahme in Bewegung Drift, Kontrollbedarf
Photogrammetrie > 1 cm* Luftbilder, 3D-Modelle Farbe und Textur Sichtbare Oberflächen nötig
GNSS / Tachymeter mm-cm* Einzelpunkte, Absteckung Gezielte Punktmessung Flächen punktweise erfassen

Seitlich wischen, um die ganze Tabelle zu sehen.

* Abhängig von Messsystem, Aufnahmebedingungen und Auswertung. Drohnenvermessung ist der Oberbegriff; LiDAR und Photogrammetrie sind mögliche Aufnahmeverfahren.

Was es kostet

Was kostet eine klassische Vermessung?

Die folgenden Preisrahmen dienen als Orientierung. Aufgabe, Anzahl der Messpunkte, Zugänglichkeit und Auswertung bestimmen den Aufwand.

Projektart Preisspanne Umfang
Passpunkt-Einmessung 500 - 1.500 € 5-10 Passpunkte für UAV-Befliegung
Grundstücksaufnahme 800 - 2.500 € Bestand, Einmessung, Lageplan
Absteckung Baustelle 900 - 1.500 € / Tag Tagessatz Vermessungsteam
Nivellement Präzision 1.200 - 3.500 € Setzungsmessung, Monitoring
Amtliche Grenzvermessung Nach Gebührenregelung Abhängig von Bundesland und Aufgabe

Seitlich wischen, um die ganze Tabelle zu sehen.

Die genannten Euro-Beträge sind Netto-Richtwerte, ohne MwSt. Das Fachbüro kalkuliert die vereinbarte Leistung. Bei amtlichen Vermessungen gelten die einschlägigen Gebührenregelungen; die zuständige Stelle erläutert die Kosten.

So läuft ein Projekt ab

Von Ihrer Anfrage bis zum fertigen Ergebnis

Wir vermitteln den Kontakt. Das beauftragte Fachbüro plant die Messung und liefert die vereinbarten Ergebnisse.

Projekt beschreiben

Sie nennen uns Standort, Aufgabe und Ziel. Wir klären offene Fragen und sprechen passende Fachbüros für Ihr Vorhaben an.

Angebot & Messplanung

Das Fachbüro stimmt Messumfang, Genauigkeit und Ergebnisse mit Ihnen ab. Bezugssystem, vorhandene Unterlagen und Zugang werden geklärt.

Messung vor Ort

Das Fachbüro nimmt die vereinbarten Punkte und Höhen auf oder überträgt Planpunkte in die Örtlichkeit. Das Messverfahren richtet sich nach der Aufgabe.

Prüfung & Übergabe

Die Messdaten werden ausgewertet und geprüft. Sie erhalten die vereinbarten Koordinaten, Pläne, Protokolle oder Monitoring-Auswertungen.

Ihre Projektanfrage

Was möchten Sie vermessen lassen?

Für den Anfang reichen Projektort, Aufgabe und gewünschter Zeitraum. Weitere Angaben klären wir gemeinsam.

Diese Angaben helfen bei der Vorbereitung

Wenn Sie bereits Pläne, eine Flächenabgrenzung oder Vorgaben zu den Ergebnissen haben, können Sie diese für die Anfrage bereithalten.

  • Firma und Ansprechpartner
  • E-Mail und Telefonnummer
  • Projektnummer (falls vorhanden)
  • Zeitfenster für die Datenaufnahme
  • Wunschtermin für die Ergebnisse
  • Anfrage für ein bereits erhaltenes Projekt?
  • Art der Aufgabe (Passpunkte, Grundstück, Absteckung, Monitoring, Grenzvermessung)
  • Standort oder Adresse, ggf. Flurstücks-Nummer
  • Upload von KML, KMZ, CAD, Plänen oder PDF
  • Wiederkehrende Messung? (Ja/Nein)
  • Turnus: monatlich, quartalsweise, halbjährlich oder jährlich
  • Koordinatenliste mit Lage und Höhe
  • Mess- und Kontrollprotokolle
  • Bestands- oder Lageplan
  • Höhen- und Querprofile
  • Absteckungsnachweis oder Monitoring-Auswertung
  • Besondere Vorgaben von Planern oder Behörden
  • Vorgegebenes Koordinatensystem
  • Vorgegebenes Höhensystem
  • Vorhandene Fest- und Referenzpunkte
  • Bereits vorhandene Vermessungsdaten
  • Vorgaben zu Dateiformaten und verwendeter Software
  • Anzahl und Art der Messpunkte
  • Benötigte Lage- und Höhengenauigkeit
  • Gewünschte Markierung und Kennzeichnung
  • Bei Kontrollmessungen: Vergleichsdaten und Messintervalle
  • Besondere Bedingungen wie Bewuchs, Verkehr oder eingeschränkter Zugang
  • Verwendungszweck, etwa Bauplanung, Grundstücksteilung oder Grenzklärung
  • Vorhandene Anforderungen der zuständigen Behörde
  • Flurstücksangaben, Katasterunterlagen und weitere Pläne
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Fachbüros für Ihre Vermessung

Lernen Sie Leistungen und Schwerpunkte der Anbieter kennen. Welche Leistungen ein Büro für Ihr Projekt übernimmt, klären wir mit Ihrer Anfrage.

Alle Fachbüros ansehen →

Auftrag & Zuständigkeit

Technische Aufnahme oder amtliche Vermessung?

Der Verwendungszweck entscheidet, welche Leistung und welche Vermessungsstelle Sie benötigen.

Technische Vermessung: Bestandsaufnahmen, Passpunkte, Absteckungen und Kontrollmessungen werden nach den Anforderungen Ihres Projekts vereinbart. Ein technisch genauer Datensatz ist nicht automatisch eine amtliche Vermessung.

Kataster und Grenzen: Für Grenzvermessungen und Grundstücksteilungen gelten die Vorgaben des jeweiligen Bundeslands. Je nach Zuständigkeit kommen Vermessungsbehörden oder befugte Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurinnen und -ingenieure (ÖbVI) infrage.

Unterlagen für Ihr Bauvorhaben: Teilen Sie die Anforderungen Ihrer Planer oder Behörde bereits in der Anfrage mit. So lässt sich klären, welche Art von Lageplan oder Nachweis benötigt wird und wer ihn erstellen darf.

Kosten und Beauftragung: Bei amtlichen Leistungen erläutert die zuständige Stelle die geltenden Gebühren und den Ablauf. Für technische Leistungen legt das Angebot Messumfang, Auswertung und Liefertermin fest.

Informationen der Behörden: Liegenschaftskataster in NRW · Grundstücksvermessung in Bayern.

Häufige Fragen

Was Sie vor der Beauftragung wissen sollten

GNSS ist der Oberbegriff für globale Satellitennavigationssysteme. GPS ist eines davon; weitere sind Galileo, GLONASS und BeiDou. Vermessungsempfänger können Signale mehrerer Systeme nutzen.

RTK steht für Real-Time Kinematic. Dabei werden Referenzdaten für die Positionsbestimmung in Echtzeit verwendet. Unter geeigneten Bedingungen sind Messungen im Zentimeterbereich möglich. Die Qualität wird während der Messung kontrolliert.

GNSS benötigt geeigneten Satellitenempfang. Gebäude und Bewuchs können ihn beeinträchtigen. Ein Tachymeter misst Winkel und Entfernungen zu sichtbaren Zielpunkten. Das Fachbüro wählt das passende Verfahren oder kombiniert mehrere Methoden.

Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurinnen und -ingenieure übernehmen hoheitliche Vermessungsaufgaben im Rahmen ihrer landesrechtlichen Befugnisse. Auch Vermessungsbehörden führen amtliche Arbeiten aus. Die Zuständigkeit hängt von Bundesland und Aufgabe ab.

Die Preisrahmen auf dieser Seite beginnen bei 500 bis 1.500 Euro netto für eine Passpunkt-Einmessung. Für Bestandsaufnahmen und Absteckungen gelten andere Umfänge. Das konkrete Angebot richtet sich nach Aufgabe, Messaufwand und Auswertung.

Passpunkte unterstützen die Einbindung und Anpassung eines Datensatzes. Unabhängige Kontrollpunkte dienen der Prüfung des Ergebnisses. Wie viele Punkte nötig sind, hängt vom Aufnahmeverfahren und den Projektanforderungen ab.

In der Regel organisiert das Fachbüro die benötigten Referenzdaten. Wenn Ihr Projekt besondere Vorgaben zu Diensten, Referenzstationen oder Nachweisen enthält, teilen Sie diese vor der Beauftragung mit.

Das richtet sich nach den Vorgaben Ihrer Planung und der anschließenden Datennutzung. Lage- und Höhensystem sollten ausdrücklich vereinbart werden. Übergeben Sie vorhandene Projektvorgaben und Vermessungsdaten an das Fachbüro.

Nennen Sie das Bundesland, den Standort und Ihr Anliegen, etwa eine Grenzklärung oder Grundstücksteilung. Die zuständige Kataster- oder Vermessungsbehörde kann Ihnen die befugten Stellen und das erforderliche Verfahren nennen.

Sie hängt von Messverfahren, Messaufbau, Umgebung und Auswertung ab. Legen Sie vorab fest, welche Lage- und Höhengenauigkeit Ihre Aufgabe benötigt und wie die Ergebnisse geprüft werden sollen. Eine allgemeine Geräteangabe ersetzt diese Vereinbarung nicht.

Glossar

Fachbegriffe rund um klassische Vermessung

Die wichtigsten Begriffe aus der Praxis.

GNSS
Global Navigation Satellite System. Oberbegriff für GPS (USA), Galileo (EU), GLONASS (Russland), BeiDou (China).
RTK
Real-Time Kinematic: Positionsbestimmung mit Referenzdaten in Echtzeit. Die erreichbare Genauigkeit hängt unter anderem von Empfangsbedingungen und Messaufbau ab.
PPK
Post-Processing Kinematic: Nachträgliche gemeinsame Auswertung aufgezeichneter GNSS-Messdaten und Referenzdaten.
GNSS-Korrekturdaten
Referenzdaten für GNSS-Messungen unterstützen die präzise Positionsbestimmung. Das Fachbüro organisiert den für das Projekt geeigneten Dienst oder eine eigene Referenzstation.
Tachymeter
Elektro-optisches Messgerät, das Winkel und Entfernungen präzise misst.
Nivellement
Verfahren zur Bestimmung von Höhenunterschieden, beispielsweise mit Nivelliergerät und Messlatte.
ÖbVI
Öffentlich bestellte Vermessungsingenieurin oder öffentlich bestellter Vermessungsingenieur. Befugnisse und Zuständigkeiten richten sich nach dem jeweiligen Landesrecht.
ETRS89 / UTM
ETRS89 ist ein räumliches Bezugssystem, UTM eine Kartenprojektion. Für die Datenübergabe werden das konkrete Koordinatensystem und das Höhensystem angegeben.