Region · Baden-Württemberg

3D-Vermessung & Geodaten in Baden-Württemberg.

passpunkt.de vermittelt bundesweit tätige Fachbüros aus dem Verzeichnis für UAV-Photogrammetrie, LiDAR-Befliegung, terrestrisches Laserscanning, SLAM und GNSS-Vermessung für Projekte in Baden-Württemberg - projektbezogen, technologieoffen und auf die Anforderungen abgestimmt.

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tätige Fachbüros
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Standort & Projektfelder

Baden-Württemberg als Projektregion.

Industriestarkes Bundesland mit sehr unterschiedlichen Strukturen - vom mittleren Neckarraum und der Rhein-Neckar-Region bis in die Mittelgebirgsräume Schwarzwald und Schwäbische Alb, hinzu kommen Bodenseeraum und Grenzlage zu Frankreich und der Schweiz. Daraus ergeben sich vielfältige Anforderungen an 3D-Vermessung und Geodatenerfassung.

Im mittleren Neckarraum und in der Region Rhein-Neckar treffen Industriestandorte, Logistikflächen und Verkehrsprojekte auf dichte Bebauung und laufenden Betrieb. In Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Heidelberg oder Sindelfingen können Drohnenbefliegung und terrestrisches Laserscanning bei Bestandsdokumentation, Baufortschrittskontrolle oder der Planung von Erweiterungsflächen in Betracht kommen - insbesondere dort, wo Zugangsfragen oder Betriebsfortführung eine Rolle spielen. Bei linearen Projekten entlang der Verkehrsachsen A5, A6, A8 oder A81 können großflächige Aufnahmen per LiDAR-Befliegung je nach Projektziel in Betracht kommen.

Außerhalb der Ballungsräume können sich weitere Anwendungsfelder ergeben. In den Mittelgebirgs- und Hügellandschaften Schwarzwald, Schwäbische Alb, Odenwald und Kraichgau können bewaldete und reliefierte Geländeabschnitte über LiDAR in Betracht gezogen werden - mögliche Anwendungsfelder sind Forstinventur, Schadenskartierung oder Themen rund um Hochwasserschutz entlang von Rhein, Neckar, Donau oder Iller. Bei Industrie- und Maschinenbaustandorten rund um Friedrichshafen, Ulm oder Aalen können Volumenberechnungen, Bestandserfassungen und Geländemodelle den Planungsprozess je nach Projektrahmen unterstützen. Im Bodenseeraum sowie in grenznahen Gebieten zu Frankreich und der Schweiz können zusätzliche Koordinierungsanforderungen bestehen - etwa bei der Georeferenzierung oder bei der Abstimmung unterschiedlicher Bezugssysteme.

Stuttgart & Mittlerer Neckar

Industrie & Automobil

Bestandsvermessung an Produktionsanlagen und Erweiterungsflächen kann je nach Projektrahmen mit luftgestützter und bodengebundener Vermessung unterstützt werden.

Schwarzwald & Schwäbische Alb

Forst & Gelände

Bewaldete und reliefierte Mittelgebirgsräume können mit LiDAR in Betracht gezogen werden - auch in dichter Vegetation.

Mannheim, Karlsruhe & Heidelberg

Rhein-Neckar & Verkehr

Im Ballungsraum entlang des Rheins können Drohnenbefliegung und LiDAR je nach Rahmenbedingungen für Logistikflächen, Trassen oder Verkehrsprojekte in Betracht kommen.

Bodensee & Grenzregion

Übergänge & Koordinierung

In grenznahen Projekten zu Frankreich oder der Schweiz können zusätzliche Anforderungen an Georeferenzierung und Bezugssysteme bestehen.

Im Verzeichnis

Ausgewählte Fachbüros.

Hervorgehobene Fachbüros aus dem passpunkt-Verzeichnis - bundesweit tätig, mit Erfahrung in unterschiedlichen Verfahren und Projektarten. Welche Anbieter zu einem konkreten Projekt passen, wird im Vermittlungsschritt projektbezogen geprüft - die Zuordnung richtet sich nach Verfahren, Region, Verfügbarkeit und fachlicher Passung.

Zum Anbieterportal →

Verfahrenswahl

Wann welches Verfahren sinnvoll sein kann.

Die Wahl hängt von Projektgröße, geforderter Genauigkeit, Geländebedingungen und gewünschten Ergebnissen ab.

Für die flächenhafte Erfassung offener Geländeabschnitte - etwa auf Baustellen, in der Rohstoffgewinnung oder bei der Dokumentation von Freiflächen - kann sich Photogrammetrie per Drohne anbieten. Sie liefert in vergleichsweise kurzer Zeit Orthofotos und Geländemodelle mit einer Auflösung, die für viele planerische Fragestellungen ausreichen kann.

Sobald Vegetation durchdrungen oder besonders dichte Punktwolken benötigt werden, kann LiDAR die naheliegende Wahl sein. UAV-LiDAR kann sich für mittlere Projektflächen eignen, während die Airborne-Variante bei größeren Gebieten effizienter arbeiten kann.

Für Innenräume, Bauwerke oder Industrieanlagen, bei denen Millimetergenauigkeit gefragt ist, kann terrestrisches Laserscanning in Betracht kommen. SLAM-Systeme können dort eine wirtschaftliche Alternative darstellen, wo die Anforderungen an die absolute Genauigkeit geringer sind, aber große Flächen oder verwinkelte Strukturen erfasst werden sollen.

In der Praxis werden häufig mehrere Verfahren kombiniert - beispielsweise Drohnenbefliegung für die Fläche und Laserscanning für einzelne Bauwerke, jeweils eingebettet in ein GNSS-gestütztes Referenzsystem . Gerade bei Projekten in Baden-Württemberg, wo Anforderungen zwischen Industrieregion, Mittelgebirge und Bodenseeraum aufeinandertreffen können, kann eine durchdachte Verfahrenswahl wesentlich sein. Weitere Hintergründe finden sich im Glossar und im Artikel zur Höhengenauigkeit.

Qualitätssicherung

Genauigkeit beginnt vor der Befliegung.

Bei größeren Infrastruktur- und Industrieprojekten können Genauigkeitsanforderungen klar definiert sein. Fachbüros aus dem Verzeichnis arbeiten projektbezogen mit etablierten Verfahren zur Qualitätskontrolle.

Systemtests & Kalibrierung

Sensorik kann projektbezogen geprüft und auf das Projekt abgestimmt werden.

GNSS-Referenzmessungen

Einmessung von Passpunkten mit GNSS oder Tachymeter kann als geodätische Basis dienen.

Unabhängige Kontrollmessungen

Ergebniskontrolle kann durch separate Referenzpunkte erfolgen, die nicht in die Auswertung einfließen.

Streifenanpassung

Bei Befliegungen können überlappende Flugstreifen rechnerisch zusammengeführt werden.

Georeferenzierung

Mögliche Bezugssysteme sind etwa ETRS89/UTM für Lage und DHHN2016 für Höhe. Welche Systeme zum Einsatz kommen, hängt vom Projekt ab.

Genauigkeitsbericht

Bei entsprechenden Anforderungen kann die erreichte Genauigkeit im Abschlussbericht dokumentiert werden.

So läuft Ihre Anfrage

Vom Briefing zur Datenlieferung.

Vier Schritte - mit klarem Ansprechpartner und nachvollziehbarer Projektstruktur.

01

Projektanfrage

Sie beschreiben Vorhaben, Ort, Umfang und gewünschte Ergebnisse. Eine erste Einschätzung erfolgt zeitnah.

02

Verfahrensempfehlung

Auf Basis Ihrer Angaben wird geprüft, welches Verfahren oder welche Kombination sinnvoll ist.

03

Vermittlung

Ein fachlich naheliegendes Fachbüro aus dem Verzeichnis wird projektbezogen vorgeschlagen.

04

Durchführung & Ergebnis

Die Erfassung erfolgt nach den projektbezogen vereinbarten Qualitätsstandards. Sie erhalten die vereinbarten Datenprodukte in der abgestimmten Form; Prüf- und Genauigkeitsberichte können je nach Projektanforderung Bestandteil der Lieferung sein.

Städte in Baden-Württemberg

Fachbüros nach Stadt aufgeschlüsselt.

Direkter Sprung zu fachlich naheliegenden Fachbüros aus dem Verzeichnis für ausgewählte Städte in Baden-Württemberg.

Stuttgart Mannheim Karlsruhe Heidelberg Heilbronn Ulm Pforzheim Reutlingen
Häufige Fragen Baden-Württemberg

Geodatenerfassung in Baden-Württemberg im Überblick.

In Baden-Württemberg können je nach Einsatzfall das Regierungspräsidium Stuttgart als zuständige Luftfahrtbehörde, die zuständige Flugverkehrskontrollstelle bzw. Flugsicherung in kontrollierten Lufträumen sowie das Luftfahrt-Bundesamt bei bestimmten bundesweiten UAS-Themen relevant sein. Bei geografischen UAS-Gebieten können je nach Vorhaben geographische Allgemeinerlaubnisse oder Einzelerlaubnisse erforderlich werden. Für Einsätze in der speziellen Kategorie kann eine Betriebsgenehmigung nach Art. 12 der EU-DVO 2019/947 relevant sein. Das Luftfahrt-Bundesamt kann unter anderem bei Betreiberregistrierung, Kompetenznachweisen, Standardszenario-Informationen oder LUC-Themen eine Rolle spielen.

In Schutzgebieten wie dem Nationalpark Schwarzwald oder dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb können zusätzlich naturschutzrechtliche Anforderungen bestehen. Ob und welche Abstimmung im konkreten Projekt erforderlich ist, hängt von Standort, Flugprofil, Drohnensystem und Betriebskategorie ab. Eine erste Orientierung bietet DIPUL; die abschließende Prüfung erfolgt projektbezogen durch das beauftragte Fachbüro und die zuständigen Stellen.

Rund um die Verkehrsflughäfen in Baden-Württemberg - insbesondere Stuttgart, Karlsruhe/Baden-Baden und Friedrichshafen - können Kontrollzonen oder geografische UAS-Gebiete liegen, in denen für Flugbetrieb mit unbemannten Luftfahrzeugen besondere Anforderungen gelten können. Im Bodenseeraum und in grenznahen Projektbereichen können zusätzlich luftraumbezogene oder organisatorische Koordinierungsfragen relevant werden. Abhängig von Standort, Flughöhe, Gewichtsklasse, Betriebsmodus und Einsatzszenario kann eine Freigabe oder Abstimmung mit der zuständigen Flugsicherung erforderlich sein.

Auch in der Nähe kleinerer Flugplätze, militärischer Anlagen oder von Hubschrauberlandeplätzen können Einschränkungen bestehen. Die konkrete Bewertung erfolgt projektbezogen durch das beauftragte Fachbüro auf Basis aktueller Karteninformationen.

In bewaldeten und reliefierten Mittelgebirgs- und Hügellandschaften wie Schwarzwald, Schwäbische Alb, Odenwald oder Kraichgau kann LiDAR die naheliegende Wahl sein, da Laserpulse Vegetation durchdringen und das Gelände unter dem Bewuchs sichtbar machen können. Bei sehr großen Flächen kann ergänzend Airborne-LiDAR aus dem bemannten Flugzeug in Betracht kommen. Für offene Flächen am Bodensee, im Oberrheingraben oder im Hohenloher Land kann zusätzlich oder alternativ Photogrammetrie in Frage kommen.

Mögliche Anwendungsfelder sind Forstinventur, Schadenskartierung nach Sturm-, Trockenheits- oder Borkenkäferereignissen, Themen rund um Hochwasserschutz entlang von Rhein, Neckar, Donau oder Iller sowie die Erfassung von Geländemodellen für Planung und Genehmigung.

Für Lagebezüge kommt in Baden-Württemberg je nach Datengrundlage und Projektvorgabe in der Regel ETRS89/UTM Zone 32 in Betracht. Für Höhenbezüge kann DHHN2016 (Normalhöhennull) relevant sein. Maßgeblich sind die jeweiligen Projektvorgaben, amtliche Datengrundlagen und die Anforderungen des Auftraggebers. Bei grenznahen Projekten zu Frankreich oder der Schweiz kann je nach Datenlage zusätzlicher Abstimmungs- oder Transformationsaufwand entstehen. Geobasisdaten, Karten, Luftbilder und digitale Dienste stellt das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL) bereit; zentrale Plattform ist das Geoportal Baden-Württemberg.

Mögliche Lieferformate sind Orthofotos als GeoTIFF, Punktwolken als LAS, LAZ oder E57, Geländemodelle als Raster oder TIN sowie CAD- und BIM-kompatible Exporte wie DWG, DXF, IFC oder OBJ. Welches Format zum Einsatz kommt, hängt vom Projektzweck ab. Mehr dazu im Glossar.

passpunkt.de erstellt keine Angebote und nennt keine verbindlichen Preise. Als grobe Orientierungswerte werden in der Branche Spannen von rund 1.000 Euro für kleine Aufmaße bis über 20.000 Euro für mehrkilometrige Korridore oder größere Befliegungen genannt.

Die Preise hängen von Fläche, Verfahren, Genauigkeit, Datenformat, Luftraum- und Genehmigungsaufwand sowie Auswertetiefe ab. Verbindlich ist allein das Angebot des beauftragten Fachbüros. Vergleichsweise lässt sich der Aufwand auch im Artikel Drohne vs. klassische Vermessung einordnen.

Projekt in Baden-Württemberg einreichen

Vermessungsprojekt in Baden-Württemberg einordnen lassen.

Sie haben ein Vermessungsprojekt in Baden-Württemberg und möchten wissen, welches Verfahren in Betracht kommt? Beschreiben Sie Ihr Vorhaben - passpunkt prüft die Anforderungen und vermittelt bei Bedarf ein fachlich naheliegendes Fachbüro aus dem Verzeichnis.