- Nordrhein-Westfalen
Drohnenvermessung, LiDAR & 3D-Scanning in Nordrhein-Westfalen
passpunkt.de vermittelt spezialisierte Fachbüros für Drohnenvermessung, LiDAR und 3D-Geodatenerfassung in Nordrhein-Westfalen – projektbezogen, technologieoffen und auf Ihre Anforderungen abgestimmt.
STANDORT & PROJEKTFELDER
Nordrhein-Westfalen als Projektregion
Nordrhein-Westfalen zählt zu den wirtschaftsstärksten und am dichtesten besiedelten Bundesländern. Diese Struktur bringt eine Vielzahl an Projektfeldern mit sich, in denen präzise Geodaten eine zentrale Rolle spielen können.
Im Ballungsraum Rhein-Ruhr treffen städtische Verdichtung, Industrieareale und großflächige Infrastruktur aufeinander. Verkehrswege, Brückenbauwerke, Kanalstrukturen und Hafengebiete lassen sich mit luftgestützter und bodengebundener Vermessungstechnik effizient erfassen. Gerade in dicht bebauten Bereichen können Drohnenbefliegungen eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Verfahren sein, da sie Zugangsprobleme umgehen und großflächige Aufnahmen in kurzer Zeit ermöglichen.
Auch außerhalb der Ballungsräume ergeben sich mögliche Anwendungsfelder. Im Rheinischen Revier etwa spielen Tagebau, Rekultivierung und Energieinfrastruktur eine Rolle – Bereiche, in denen regelmäßige Geländemodelle und Volumenberechnungen gefragt sein können. In den ländlicheren Regionen Westfalens und des Sauerlandes stehen Themen wie Forstvermessung, Hochwasserschutz, Flurneuordnung oder die Dokumentation landwirtschaftlicher Flächen im Raum. Logistikstandorte entlang der großen Verkehrsachsen, Gewerbegebiete und der Ausbau erneuerbarer Energien können den Bedarf an 3D-Vermessung in NRW zusätzlich verstärken.
passpunkt.de ist als Vermittlungsplattform darauf ausgelegt, Projekte in der gesamten Region zu begleiten – unabhängig davon, ob es um eine Bestandsaufnahme in der Innenstadt, eine LiDAR-Befliegung über Waldflächen oder eine GNSS-gestützte Referenzmessung im Industriegebiet geht.
LEISTUNGSSPEKTRUM
Verfahren und Technologien im Überblick
Über das Netzwerk von passpunkt.de lassen sich unterschiedliche Vermessungsverfahren projektbezogen einsetzen. Die Auswahl richtet sich nach der jeweiligen Aufgabenstellung, der Geländesituation und den geforderten Genauigkeiten.
Je nach Projekt kommen unterschiedliche Messverfahren in Frage. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen luftgestützten Verfahren – also Messungen aus der Luft – und bodengestützten Verfahren, bei denen die Sensoren am Boden arbeiten. Oft werden beide Ansätze kombiniert.
LUFTGESTÜTZE VERFAHREN
Die Drohnenvermessung mittels Photogrammetrie eignet sich für die flächenhafte Erfassung von Gelände, Gebäuden und Infrastruktur. Aus überlappenden Luftbildern lassen sich hochaufgelöste Orthophotos, Punktwolken und digitale Geländemodelle ableiten. Für Projekte, bei denen die Vegetation durchdrungen werden soll – etwa bei Forst- oder Gewässervermessungen – kann UAV-LiDAR zum Einsatz kommen. Bei größeren Projektflächen, wie sie in NRW bei Tagebau- oder Infrastrukturvorhaben auftreten können, bietet sich ergänzend die Airborne-LiDAR-Befliegung an, die größere Gebiete in kürzerer Zeit abdecken kann.
BODENGESTÜTZTE VERFAHREN
Terrestrisches Laserscanning eignet sich für die hochpräzise Erfassung von Fassaden, Innenräumen, Brücken, Tunneln oder Industrieanlagen. Die resultierenden Punktwolken bilden die Grundlage für Bestandsmodelle, Deformationsanalysen oder Planungsunterlagen. Für die Erfassung ausgedehnter Innenbereiche oder schwer zugänglicher Strukturen können SLAM-basierte Systeme eine wirtschaftliche Alternative darstellen. Mobile Mapping kombiniert Laserscanning und Positionierung auf mobilen Plattformen und eignet sich beispielsweise für Straßenräume oder Gleisanlagen. Die GNSS-Vermessung bildet dabei häufig die geodätische Basis – sei es für die Passpunktbestimmung, für Referenzmessungen oder für die Georeferenzierung der übrigen Aufnahmen.
DROHNENVERMESSUNG
Photogrammetrie und Multikopter-Befliegung für flächenhafte Geländeaufnahmen und Bestandsdokumentation.
LiDAR (UAV & Airborne)
Lasergestützte Erfassung aus der Luft – auch unter Vegetation und für große Projektflächen geeignet.
Terrestrisches Laserscanning
Millimetergenaue 3D-Erfassung von Gebäuden, Bauwerken und Industrieanlagen vom Boden aus.
SLAM & Mobile Mapping
Effiziente Erfassung ausgedehnter Innen- und Außenbereiche durch mobile Scansysteme.
GNSS-Vermessung
Satellitengestützte Positionsbestimmung als geodätische Grundlage für alle weiteren Verfahren.
DATENERGEBNISSE
Je nach Verfahren und Projektanforderung können unterschiedliche Ergebnisformate bereitgestellt werden. Die Bandbreite reicht von georeferenzierten Punktwolken über Orthophotos und digitale Geländemodelle bis hin zu Volumenberechnungen und 3D-Bestandsmodellen. Welche Datenprodukte sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Projektziel ab und wird im Rahmen der Projektabstimmung geklärt.
PUNKTWOLKEN
ORTHOFOTOS
DIGITALE GELÄNDEMODELLE
VOLUMENBERECHNUNGEN
VERFAHRENSWAHL
Wann welches Verfahren sinnvoll sein kann
Die Wahl des Verfahrens hängt von mehreren Faktoren ab: der Projektgröße, der geforderten Genauigkeit, den Geländebedingungen und der Art der gewünschten Ergebnisse.
Für die flächenhafte Erfassung offener Geländeabschnitte – etwa auf Baustellen, in der Rohstoffgewinnung oder bei der Dokumentation von Freiflächen – bietet sich die Drohnenvermessung mittels Photogrammetrie an. Sie liefert in vergleichsweise kurzer Zeit Orthophotos und Geländemodelle mit einer Auflösung, die für viele planerische Fragestellungen ausreicht.
Sobald Vegetation durchdrungen oder besonders dichte Punktwolken benötigt werden, kann LiDAR die bessere Wahl sein. UAV-LiDAR eignet sich dabei für mittlere Projektflächen, während die Airborne-Variante bei größeren Gebieten effizienter arbeiten kann. Für Innenräume, Bauwerke oder Industrieanlagen, bei denen es auf Millimetergenauigkeit ankommt, ist terrestrisches Laserscanning in der Regel das Verfahren der Wahl. SLAM-Systeme können dort eine wirtschaftliche Alternative darstellen, wo die Anforderungen an die absolute Genauigkeit etwas geringer sind, aber große Flächen oder verwinkelte Strukturen erfasst werden sollen.
In der Praxis werden häufig mehrere Verfahren kombiniert – beispielsweise Drohnenbefliegung für die Fläche und TLS für einzelne Bauwerke, jeweils eingebettet in ein GNSS-gestütztes Referenzsystem. Gerade bei Projekten in Nordrhein-Westfalen, wo unterschiedliche Anforderungen auf engem Raum zusammentreffen können, ist eine durchdachte Verfahrenswahl entscheidend. passpunkt.de unterstützt Sie bei der Einschätzung, welche Kombination für Ihr Vorhaben geeignet sein könnte.
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QUALITÄTSSICHERUNG
Genauigkeit beginnt vor der Befliegung
Die Wahl des Verfahrens hängt von mehreren Faktoren ab: der Projektgröße, der geforderten Genauigkeit, den Geländebedingungen und der Art der gewünschten Ergebnisse.
Bei größeren Infrastruktur- und Industrieprojekten, wie sie in NRW häufig vorkommen können, sind Genauigkeitsanforderungen oft klar definiert. Bauherren, Behörden und Planungsbüros erwarten Daten, die nachvollziehbar geprüft und dokumentiert sind. Das betrifft nicht nur die reine Messgenauigkeit, sondern auch die Georeferenzierung, die Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen und die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse.
Die Fachbüros im Netzwerk von passpunkt.de arbeiten mit erprobten Verfahren zur Qualitätskontrolle. Dazu können Systemtests und Kalibrierungen vor dem Einsatz, die Einmessung von Passpunkten mit GNSS oder Tachymetrie, unabhängige Referenzmessungen zur Ergebniskontrolle, Streifenanpassung und Georeferenzierung bei Befliegungsdaten sowie die dokumentierte Genauigkeitskontrolle im Abschlussbericht gehören.
Diese Schritte sind kein Zusatzaufwand, sondern Teil eines professionellen Projektablaufs. Sie stellen sicher, dass die erhobenen Geodaten den Anforderungen des jeweiligen Vorhabens standhalten – ob es sich um eine Beweissicherung, eine Planungsgrundlage oder ein Monitoring-Projekt handelt.
SYSTEMTESTS & KALIBRIERUNG
UNABHÄNGIGE KONTROLLMESSUNGEN
GNSS - REFERENZMESSUNGEN
DOKUMENTATION DER GENAUIGKEIT
GEOREFERENZIERUNG
STREIFENANPASSUNGEN
PLATFORM & NETZWERK
Wie passpunkt.de funktioniert
passpunkt.de ist keine einzelne Vermessungsfirma, sondern eine Vermittlungsplattform. Dahinter steht ein bundesweites Netzwerk spezialisierter Fachbüros, die je nach Projektanforderung eingebunden werden können.
Der Grundgedanke ist einfach: Nicht jedes Projekt erfordert dasselbe Verfahren, und nicht jedes Fachbüro deckt alle Technologien gleich gut ab. Manche Büros sind auf LiDAR-Befliegungen spezialisiert, andere auf terrestrisches Laserscanning oder SLAM-basierte Innenraumerfassung. passpunkt.de bringt die Projektanforderung mit dem passenden Anbieter zusammen – ohne dass Sie selbst recherchieren oder Angebote vergleichen müssen.
Für Sie als Auftraggeber bedeutet das: Sie beschreiben Ihr Vorhaben, und die Plattform prüft, welches Verfahren oder welche Verfahrenskombination geeignet sein könnte. Auf dieser Basis wird ein Fachbüro aus dem Netzwerk vorgeschlagen, das die Anforderungen fachlich und regional abdecken kann. Die Projektstruktur ist dabei einheitlich – von der Erstabstimmung über die Durchführung bis zur Datenlieferung.
Dieser Ansatz kann besonders dann wirtschaftlich sein, wenn nicht pauschal die teuerste Technik zum Einsatz kommen soll, sondern gezielt das Verfahren, das zur Aufgabenstellung passt. Gerade in Nordrhein-Westfalen, wo die Projektlandschaft vielfältig ist, ermöglicht diese Struktur eine flexible und passgenaue Beauftragung.
01
Projektanfrage
Sie beschreiben Ihr Vorhaben – Ort, Umfang, gewünschte Ergebnisse und Rahmenbedingungen. Eine erste Einschätzung erfolgt zeitnah.
02
Verfahrensempfehlung
Auf Basis Ihrer Angaben wird geprüft, welches Verfahren oder welche Kombination sinnvoll ist – unter Berücksichtigung von Genauigkeit, Fläche und Budget.
03
Vermittlung
Das passende Fachbüro aus dem Netzwerk wird projektbezogen ausgewählt und eingebunden. Sie erhalten einen klaren Ansprechpartner.
04
Durchführung & Ergebnis
Die Erfassung erfolgt nach den vereinbarten Qualitätsstandards. Sie erhalten die Daten in den gewünschten Formaten – geprüft und dokumentiert.
3D-Vermessung in NRW planen
Sie haben ein Vermessungsprojekt in Nordrhein-Westfalen und möchten wissen, welches Verfahren sich eignet? Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – passpunkt.de prüft die Anforderungen und vermittelt bei Bedarf ein passendes Fachbüro aus dem Netzwerk.
