- Niedersachsen
Drohnenbefliegung, Laserscanning & Vermessung in Niedersachsen
Von der Nordseeküste bis ins Weserbergland – passpunkt.de vermittelt spezialisierte Anbieter für luftgestützte und bodengestützte Vermessungsprojekte in ganz Niedersachsen.
KURZ ERKLÄRT
Was passpunkt.de für Sie tut – und was nicht
Sie schildern Ihr Projekt.
Wir schauen uns die Anforderungen an und bringen Sie mit einem Fachbüro zusammen, das fachlich und technisch dazu passt.
Die Auswahl orientiert sich an Projektart, Genauigkeitsanforderung, Gelände und Zeitrahmen. Sie erhalten keine beliebige Liste, sondern konkrete Ansprechpartner.
Die weitere fachliche Abstimmung erfolgt zwischen Ihnen und dem Unternehmen. Wir bleiben als Ansprechpartner eingebunden und unterstützen bei Bedarf bei der Koordination.
passpunkt.de führt selbst keine Vermessungen durch, sondern vermittelt projektbezogen geeignete Fachbüros.
ABLAUF
Drei Schritte bis zum Angebot
SCHRITT 1
Projekt beschreiben
Sie übermitteln die Eckdaten: Projektgebiet, gewünschte Ergebnisse, Zeitrahmen. Lagepläne oder Unterlagen können Sie optional beifügen. Je konkreter, desto gezielter die Zuordnung.
SCHRITT 2
Prüfung der Anfrage
Ihre Anfrage wird ausgewertet: Welches Verfahren eignet sich? Welche Anforderungen an Genauigkeit, Fläche oder Gelände bestehen? Darauf basierend werden passende Fachbüros identifiziert.
SCHRITT 3
Angebot
Wir stellen den Kontakt her und bleiben während der Abstimmungsphase als Ansprechpartner eingebunden. Fachliche Rückfragen und das Angebot werden zwischen Ihnen und dem Fachbüro geklärt – bei Bedarf moderieren wir den Prozess.
REGIONALE EINORDNUNG
Vermessungsprojekte in Niedersachsen
Niedersachsen ist flächenmäßig das zweitgrößte Bundesland – und entsprechend vielfältig sind die Anforderungen an die Geodatenerfassung. Zwischen der Nordseeküste, den landwirtschaftlich geprägten Ebenen im Norden und den hügeligen Mittelgebirgsausläufern im Süden ergeben sich ganz unterschiedliche Projektszenarien.
An der Küste und entlang der Deichlinien können regelmäßige Bestandsaufnahmen und Höhenmodelle erforderlich sein, etwa für Küstenschutzmaßnahmen oder die Dokumentation von Deichkörpern. In den großflächigen Agrarregionen lassen sich Flächen effizient per Drohnenvermessung oder LiDAR-Befliegung erfassen – etwa für Entwässerungsplanung, Flurbereinigung oder den Ausbau erneuerbarer Energien.
Im Raum der großen Industrie- und Automobilstandorte finden sich Aufgaben in der Bestandsvermessung von Produktionsanlagen, Logistikflächen oder Hafeninfrastruktur. Und bei linearen Projekten wie Trassen, Leitungsbau oder Straßenplanungen werden häufig großflächige digitale Geländemodelle benötigt, die sich mit luftgestützten Verfahren wirtschaftlich erzeugen lassen.
passpunkt.de vermittelt für Projekte im gesamten Bundesland – vom Einzelgrundstück bis zum überregionalen Trassenabschnitt. Die Verfahrensauswahl richtet sich dabei nach den konkreten Anforderungen vor Ort.
Nordseeküste & Deiche
Energieprojekte & Trassen
Agrarflächen & Moorgebiete
Weserbergland & Harz
Hafen & Logistik
Ländlicher Raum
Industrie & Automobil
Drohnenvermessung (Photogrammetrie)
Aus überlappenden Luftbildern einer Drohne werden präzise Geodaten berechnet. Das Verfahren eignet sich für offene Flächen, Baustellendokumentation, Agrarflächen oder die Erfassung von Grundstücken und Geländeabschnitten. Die Ergebnisse lassen sich zu Orthophotos, Geländemodellen oder 3D-Modellen weiterverarbeiten.
UAV-LiDAR
Drohnen mit LiDAR-Sensoren senden Laserimpulse aus, die auch durch Vegetation den Boden erreichen können. In Niedersachsen eignet sich das Verfahren besonders für bewaldete Bereiche, Moorgebiete oder dicht bewachsene Flächen, bei denen rein bildbasierte Ansätze an Grenzen stoßen. Es entstehen hochauflösende Punktwolken für Geländemodelle.
Airborne LiDAR
Für großflächige Befliegungen – etwa entlang geplanter Trassen oder über ausgedehnte Küstenabschnitte – können bemannte Flugzeuge oder Hubschrauber mit LiDAR-Systemen zum Einsatz kommen. Dieses Verfahren deckt in kurzer Zeit große Bereiche ab und liefert Geodaten, die als Planungsgrundlage für Infrastruktur- oder Energieprojekte dienen können.
Terrestrisches Laserscanning (TLS)
Beim terrestrischen Laserscanning wird die Umgebung von festen Standpunkten am Boden millimetergenau erfasst. Das Verfahren eignet sich für Gebäude, Industrieanlagen, Brücken oder Hafenanlagen, bei denen hohe Detailgenauigkeit gefordert ist. Es entsteht eine dichte Punktwolke als Grundlage für 3D-Bestandsmodelle.
SLAM / Mobile Mapping
Bei Mobile Mapping werden Sensoren während der Bewegung durch Gebäude oder Gelände getragen. Die SLAM-Technologie erzeugt dabei in Echtzeit ein räumliches Abbild. Das Verfahren ist besonders schnell und eignet sich für Innenräume, Tunnel, Produktionshallen oder weitläufige Logistikkomplexe.
GNSS-Vermessung
Satellitengestützte GNSS-Vermessung bildet bei vielen Projekten die Grundlage für eine exakte Georeferenzierung. Über Referenzpunkte am Boden – sogenannte Passpunkte – werden die Ergebnisse anderer Verfahren in ein übergeordnetes Koordinatensystem eingebunden, damit alle Daten lagegenau und verlässlich verortbar sind.
Unsicher, welches Verfahren passt?
Beschreiben Sie die Aufgabe – die Verfahrenswahl ergibt sich aus dem Projekt.
PROJEKTERGEBNISSE
Was am Ende eines Vermessungsprojekts entsteht
Am Ende einer Vermessung stehen konkrete Datenprodukte, mit denen weitergearbeitet wird – in der Planung, in Genehmigungsverfahren oder in der Baudokumentation. Welche Ergebnisse entstehen, hängt von der Aufgabenstellung ab.
Punktwolken
Millionen räumlicher Messpunkte, die ein dreidimensionales Abbild der erfassten Umgebung bilden.
Orthofotos
Maßstabsgetreue Luftbilder, die sich wie eine Karte verwenden und ausmessen lassen.
Digitale Geländemodelle (DGM)
Höhenmodelle der Oberfläche – Grundlage für Entwässerung, Massenberechnungen oder Trassenplanung.
3D-Bestandsmodelle
Detailgetreue Abbildungen von Gebäuden, Anlagen oder Bauwerken für Umbau- und Sanierungsplanung.
Volumenberechnungen
Ermittlung von Aushub-, Aufschüttungs- oder Lagervolumen auf Basis der erfassten Geländedaten.
Planungsgrundlagen
Aufbereitete Unterlagen für Genehmigungsverfahren, Ausschreibungen und Bauplanung.
ORIENTIERUNG
Wann welches Verfahren sinnvoll sein kann
Die Wahl des Verfahrens hängt von mehreren Faktoren ab: Größe des Projektgebiets, geforderte Genauigkeit, Geländebeschaffenheit und Vorhandensein von Vegetation oder Bebauung. Es gibt kein Universalverfahren – und genau darin liegt der Mehrwert einer verfahrensoffenen Einordnung.
Für offene, gut einsehbare Flächen – wie sie in den norddeutschen Ebenen häufig vorkommen – kann eine klassische Drohnenvermessung per Photogrammetrie ausreichend sein. Wenn das Gelände bewaldet oder von dichtem Bewuchs geprägt ist, bieten LiDAR-gestützte Verfahren deutliche Vorteile, weil der Laserstrahl auch durch Vegetation den Boden erreicht. Bei Gebäuden, Brücken, Hafenanlagen oder Industriebauten, die eine sehr hohe Detailtreue erfordern, ist terrestrisches Laserscanning oft die geeignetere Wahl.
In vielen Fällen ergibt eine Kombination verschiedener Verfahren das beste Ergebnis. Eine Drohnenbefliegung kann beispielsweise durch bodengestützte GNSS-Messungen ergänzt werden, um die Georeferenzierung abzusichern. Oder ein terrestrischer Scan wird mit einer Drohnenaufnahme kombiniert, um sowohl Fassaden als auch Dachflächen vollständig zu erfassen.
Welche Methode oder Kombination sinnvoll ist, ergibt sich aus der konkreten Aufgabenstellung. Die Fachbüros im passpunkt.de-Netzwerk beraten dazu und setzen das Verfahren ein, das technisch und wirtschaftlich am besten passt.
Wir melden uns bei Rückfragen persönlich bei Ihnen.
Persönlicher Ansprechpartner bei fachlichen Rückfragen.
QUALITÄTSSICHERUNG
Verlässliche Daten brauchen sorgfältige Prozesse
Die Qualität von Geodaten entscheidet darüber, ob sie in der Praxis verwendbar sind. Ein digitales Geländemodell, das um wenige Zentimeter abweicht, kann bei einer Massenberechnung oder Trassenplanung zu erheblichen Fehleinschätzungen führen. Qualitätssicherung ist deshalb kein optionaler Schritt, sondern fester Bestandteil jedes Vermessungsprojekts.
Die Fachbüros im Netzwerk arbeiten mit etablierten Prüfverfahren, die sicherstellen, dass die Ergebnisse den jeweiligen Anforderungen entsprechen. Das beginnt bei der Vorbereitung und reicht bis zur Abnahme der fertigen Daten.
Referenzmessung
Am Boden werden Passpunkte eingemessen, die als Bezugsrahmen für die gesamte Auswertung dienen.
Georeferenzierung
Alle Daten werden in ein amtliches Koordinatensystem eingebunden – lagegenau und kombinierbar mit anderen Geodaten.
Streifenanpassung
Bei LiDAR-Befliegungen werden überlappende Flugstreifen rechnerisch angeglichen, um Versätze zu minimieren.
Genauigkeitsprüfung
Nach der Auswertung wird anhand unabhängiger Kontrollpunkte geprüft, ob die geforderte Genauigkeit eingehalten wurde.
PLATFORM & NETZWERK
Das passende Fachbüro für Ihr Projekt in Niedersachsen
passpunkt.de ist keine einzelne Vermessungsfirma. Hinter der Plattform steht ein bundesweites Netzwerk aus spezialisierten Anbietern, die in unterschiedlichen Verfahren und Anwendungsbereichen arbeiten – von der Drohnenvermessung über LiDAR bis hin zu terrestrischem Laserscanning und GNSS.
Der Grundgedanke: Sie schildern Ihr Vorhaben, und die Plattform bringt Sie mit Fachbüros zusammen, die für genau diese Aufgabe das passende Verfahren und Know-How mitbringen. So entsteht keine Einheitslösung, sondern ein Vorschlag, der technisch und wirtschaftlich zu Ihrem Projekt passt.
Ob eine reine Drohnenbefliegung in Niedersachsen ausreicht, ein bodengestütztes Verfahren sinnvoller ist oder eine Kombination verschiedener Methoden den besten Weg darstellt – das ergibt sich aus der Projektanfrage und wird transparent mit Ihnen besprochen.
Der Ablauf ist strukturiert: Von der Anfrage über die fachliche Einordnung bis zur Vermittlung eines Anbieters.
PROJEKTANFRAGE
Vermessungsprojekt in Niedersachsen?
Schildern Sie Ihr Vorhaben – wir ordnen ein, welches Verfahren und welches Fachbüro zu Ihren Anforderungen passt.
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